Was kostet ein Imagefilm? Wovon die Kosten abhängen
Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt vom Film ab. Ein kurzer Film mit einem Drehtag ist etwas anderes als eine Imagefilm-Serie mit mehreren Drehorten, Darstellern und Sprachfassungen. Deshalb nennen wir auf dieser Seite keine Pauschalpreise. Stattdessen zeigen wir, woraus sich die Kosten eines Imagefilms zusammensetzen – damit ihr euer Budget planen und Angebote besser vergleichen könnt, unseres und das anderer Produktionen.
Imagefilm Kosten: die Faktoren im Überblick
1. Konzept und Vorbereitung
Am Anfang stehen Gespräche, Idee, Drehbuch und Planung. Je klarer Ziel und Zielgruppe sind, desto schneller geht diese Phase. Ein fertiges Konzept braucht ihr nicht – eine Aufgabe und eine erste Vorstellung reichen als Ausgangspunkt.
2. Drehtage
Die Zahl der Drehtage ist meist der größte Hebel. Jeder zusätzliche Tag bedeutet mehr Team, Technik und Organisation. Gute Vorbereitung hilft, Szenen sinnvoll zu bündeln, sodass kein Tag verschenkt wird.
3. Drehorte
Dreht ihr bei euch im Unternehmen, fallen keine Mieten für Locations an. Externe Drehorte, Genehmigungen oder mehrere Standorte erhöhen den Aufwand. Liegen die Drehorte außerhalb von München und Umgebung, kommen Anreise und gegebenenfalls Übernachtungen dazu.
4. Team
Für Interviews und Einblicke in euren Arbeitsalltag reicht oft ein kleines Team. Inszenierte Szenen brauchen mehr Menschen am Set – für Regie, Kamera, Licht, Ton, Maske oder Ausstattung. Welche Besetzung nötig ist, ergibt sich aus der Idee.
5. Darstellerinnen, Darsteller und Sprecher
Eure eigenen Mitarbeitenden vor der Kamera sind meist am glaubwürdigsten. Schauspielerinnen und Schauspieler oder eine professionelle Sprecherstimme sind dann sinnvoll, wenn die Idee es verlangt – sie kommen als eigener Posten hinzu, inklusive ihrer Nutzungsrechte.
6. Animation und Grafik
Eingeblendete Titel und einfache Grafiken gehören zu fast jedem Film. Aufwendige Animationen, Infografiken oder 3D-Darstellungen brauchen deutlich mehr Zeit in der Postproduktion und verändern den Aufwand spürbar.
7. Postproduktion
Schnitt, Farbgestaltung, Tonmischung und Musik machen aus dem Material einen fertigen Film. Wie viel Zeit das braucht, hängt von Länge und Anspruch ab – und davon, wie viele Korrekturschleifen vereinbart sind.
8. Fassungen und Sprachen
Aus einem Dreh lassen sich mehrere Ergebnisse gewinnen: ein Hauptfilm, kürzere Versionen, Hochformate für Social Media, Untertitel und Sprachfassungen mit Voice-over. Jede Fassung braucht zusätzliche Schnittzeit, ist aber deutlich weniger Aufwand als ein zweiter Dreh. Mehr dazu unter Mehrsprachige Videos.
9. Lizenzen und Nutzungsrechte
Wo und wie lange ihr den Film zeigt, beeinflusst die Kosten – vor allem bei Musik, Darstellern und Sprechern. Ein Film für Website und Social Media ist etwas anderes als eine Kampagne mit Werbebudget im Fernsehen, im Kino oder in mehreren Ländern.
Warum wir nach eurem Budget fragen
Viele zögern, ein Budget zu nennen, bevor sie ein Angebot sehen. Für uns ist der Budgetrahmen kein Verhandlungsspiel, sondern eine Planungsgröße: Mit ihm können wir euch sagen, welcher Ansatz realistisch ist – zum Beispiel Interviews mit euren eigenen Leuten statt inszenierter Szenen mit Darstellern – und wo sich zusätzlicher Aufwand wirklich lohnt.
So kommt ihr zu eurem Angebot
- Erstes Gespräch. Am Telefon oder per Video-Call erzählt ihr uns von eurer Aufgabe, der Zielgruppe, dem geplanten Einsatz, eurem Zeitplan und eurem Budget.
- Vorschlag. Wir sagen euch offen, was innerhalb eures Budgets sinnvoll ist und wo wir Schwerpunkte setzen würden.
- Angebot. Ihr bekommt ein Angebot mit klar benanntem Leistungsumfang: Vorbereitung, Drehtage, Team, Fassungen, Korrekturschleifen, Nutzungsrechte und Liefertermin. So wisst ihr vor dem Start, was ihr bekommt.
So setzt ihr euer Budget sinnvoll ein
- Legt vorher fest, wofür der Film gebraucht wird und wer ihn sehen soll.
- Plant alle Fassungen und Sprachen vor dem Dreh, statt später nachzudrehen.
- Bündelt Drehorte und Termine, wo es möglich ist.
- Lasst eure eigenen Mitarbeitenden zu Wort kommen – das ist oft glaubwürdiger als ein Casting.
- Verbindet Film und Fotos an einem Termin, wenn ihr beides braucht.
Zwei Beispiele, zwei Formate
Helfen ist Trumpf – eine Imagefilm-Serie für den Landesfeuerwehrverband Bayern über Menschen, die sich ehrenamtlich in der Feuerwehr engagieren. Eine Serie plant man anders als einen einzelnen Film: mit gemeinsamer Bildsprache für alle Teile.
Projekt ansehen: Helfen ist Trumpf
Itolium – ein Erklärfilm von rund 25 Sekunden für ein B2B-Unternehmen. Ein kurzer Film braucht weniger Material, aber eine besonders klare Idee.
Projekt ansehen: Itolium
Nicht nur für Imagefilme
Dieselben Faktoren gelten für Werbefilme, Produktfilme und Recruiting-Videos. Mehr zu den einzelnen Formaten lest ihr unter Imagefilm München, Werbefilm München und Produktfilm München.
Projektbeispiele.
Erzählt uns, was ihr plant.
Nennt uns eure Aufgabe, euren Zeitplan und euren Budgetrahmen. Wir melden uns für ein erstes Gespräch und schicken euch danach ein Angebot.


